Praxis für Psychologische Psychotherapie in Regen

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Psychotherapie - Behandlungsangebot

 

Das Therapieangebot richtet sich an Erwachsene (ab 18 Jahren). Die Behandlung wird als Einzeltherapie durchgeführt.

 

Behandelt wird ein breites Spektrum psychischer Störungen wie z. B. Depressionen, Angst- und Panikstörungen, Zwangsstörungen, psychosomatische Störungen, akute Lebenskrisen und Belastungsstörungen, Probleme mit Stress und „Burn-Out“ u. a.  

 

Die Kostenübernahme erfolgt durch alle gesetzlichen Krankenkassen. Bei privat Versicherten und Versicherten im Rahmen der Beihilfe ist die Kostenübernahme abhängig von den geschlossenen Vertragsbedingungen. Das Honorar für Selbstzahler richtet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

 

Nicht möglich sind eine medikamentöse Behandlung oder die Ausstellung von Krankenscheinen. In diesen Fragen wenden Sie sich bitte zusätzlich an einen Arzt Ihres Vertrauens.  Im Falle einer bestehenden oder notwendigen psychopharmakologischen (medikamentösen) Behandlung erfolgt (mit Ihrer Zustimmung) eine Zusammenarbeit  bzw. Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt.

 

Was ist psychologische Psychotherapie?

 

Psychologische Psychotherapie ist die gezielte Behandlung von psychischen Erkrankungen, von psychischen Beschwerden im Zusammenhang mit körperlichen Erkrankungen sowie von Problemen der Lebensführung mit Hilfe von systematischen Methoden, deren Wirksamkeit wissenschaftlich erwiesen ist. 

 

Ganz allgemein gesprochen zielt Psychotherapie darauf ab, seelisches Leid bzw. körperliche Beschwerden, welche mit psychischen Problemen in Zusammenhang stehen, zu vermindern bzw. zu beheben.

 

Wichtige und nützliche Informationen zum Thema bietet der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) - auch zur häufig gestellten Frage "wer ist wer" - auf folgender Seite:  http://www.bdp-verband.org/psychologie/psytherapie.shtml  

 

Wann ist eine Psychotherapie sinnvoll bzw. notwendig?

 

Wenn dauerhaft das Gefühl besteht, überfordert zu sein und alleine nicht weiterzukommen, kann eine Psychotherapie angebracht sein. Auch wenn bestimmte Beschwerden wie z. B. Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen vorliegen, können diese evtl. Hinweise auf eine psychische Problematik sein, die durch eine Psychotherapie gelindert oder auch behoben werden kann. Auch immer wiederkehrende Probleme mit nahestehenden Menschen, zwischenmenschliche Probleme im Arbeitsbereich oder Einschränkungen der Belastbarkeit bzw. Leistungsfähigkeit können solche Hinweise sein. Weitere Anhaltspunkte für eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung können z. B. sein: Niedergeschlagenheit, die auch bei positiven Ereignissen unverändert bleibt und für die es keine konkrete Ursache gibt, Gefühle von Kraftlosigkeit, Interesse- und/oder Freudlosigkeit, andauernde und übermäßige Ängste oder plötzliche Angstanfälle, besonders ausgeprägte Erschöpfung, häufige Frustrationen, häufige körperliche Beschwerden ohne dass eine medizinische Erklärung vorliegt, Schwierigkeiten, sich an neue Lebensumstände anzupassen, Perspektiv- und Orientierungslosigkeit … und anderes mehr.

 

Was passiert während einer Psychotherapie und wie wirkt diese?   

 

Diese und noch viele andere Fragen rund um das Thema Psychotherapie werden ausführlich und gut verständlich auf den Patientenseiten der Psychotherapeutenkammer beantwortet.

Über diesen Weblink gelangen Sie auf die Seite der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK): http://www.bptk.de/patienten/einfuehrung.html

 

Meine Arbeit basiert auf  einem integrativen psychotherapeutischen Ansatz, bei dem Techniken der Verhaltenstherapie und der sog. "Klärungsorientierten Psychotherapie" (nach Prof. R. Sachse, http://www.ipp-bochum.de ) zur Anwendung kommen.

  

Psychotherapie bedeutet, sich mit dem Ziel einer Verbesserung des eigenen Befindens und der Lebensqualität auf einen Weg zur persönlichen Veränderung zu begeben. Gleichzeitig geht es immer auch darum, sich die bereits vorhandenen Fähigkeiten und Kompetenzen für die eigene Lebensbewältigung bewusst zu machen, diese wertzuschätzen, (wieder) für sich nutzbar zu machen und/oder weiterzuentwickeln.

 

Psychotherapie ist v. a. als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen.  Menschen, die zu mir kommen unterstütze ich dabei, (wieder) ihr eigener Experte für sich selbst, ihre Beschwerden und deren Überwindung zu werden. Das Behandlungskonzept wird mit  Ihnen gemeinsam entwickelt und individuell auf Ihre persönlichen Ziele und Bedürfnisse abgestimmt.

 

Wie läuft eine Psychotherapie ab? 

 

Die Behandlungskosten für die ersten 4 sogenannten “Probesitzungen” werden von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Ein ärztlicher Überweisungsschein ist nicht erforderlich. 

 

Die Probephase dient folgenden Zwecken: festzustellen, ob Psychotherapie eine geeignete Behandlungsmethode für Ihre Probleme darstellt, herauszufinden, ob eine gute Basis für ein vertrauensvolles Arbeiten gefunden werden kann, eine Diagnose zu stellen sowie einen ersten Behandlungsplan zu erarbeiten.

 

Die Behandlung muss dann gemeinsam bei der Krankenkasse beantragt und die Kostenübernahme von dieser genehmigt werden. Je nach Diagnose und Therapiezielen werden nach Kostenzusage der Krankenkasse bis zu 2 x 12  (Kurzzeittherapie) oder  60  (Langzeittherapie)  Behandlungsstunden durchgeführt.

 

Die Sitzungen finden i. d. R. einmal pro Woche statt (falls möglich zu einem festen Termin). Eine Sitzung dauert 50 Minuten.

 

Ihre berufliche und private Situation sollte es erlauben, dass Sie nach Bewilligung der Therapie durch die Krankenkasse über den vorgesehenen Zeitrahmen hinweg regelmäßig Ihre Therapiesitzungen wahrnehmen können.  Der Psychotherapie sollte von Ihnen außerdem ein gewisser Stellenwert in Ihrem Alltag eingeräumt werden, um ausreichend erfolgversprechend zu sein (Zeit- und Energieaufwand; eigenständige Auseinandersetzungen mit den Inhalten  der psychotherapeutischen Arbeit auch zwischen den Sitzungen).